WhatsApp Irmgard 13.03.2018

Ihr Lieben,

noch ganz kurz ein Update. Diese Woche ist meine letzte Woche for Abreise nach Tansen, und sie ist nochmals enorm voll – eigentlich zu voll. Ich weiß tatsächlich nicht mehr, wie ich Alles noch erledigen kann, was erledigt werden soll. Mache halt Eines nach dem Andern, und denke mir: „meine Zeit steht in Gottes Hand“. Es ist aber nicht alles nur Arbeit, was auf dem Plan steht, sondern neben dem Wohnungsorganisieren auch z.Z. gerade sehr viel and „Beziehungspflege“. Doch nun ein Wenig Neues:

1. Training in ECTC:

Der Trauma-Aufbaukurs verläuft sehr gut. Hatte die Gelegenheiten, beim Mittagessen mit einigen Teilnehmern zu sprechen: es sind so liebe Leute! Ganz normale Dörfler, die sich einfach über diese Chance, am Kurs teilzuhaben, freuen.

2. Buchprojekt:

In ECTC wollen wir jetzt einen Teil unserer Materialen in Buch- oder Heft-Form bringen, und dann drucken. Bisher wird immer noch alles für jeden Kurs einzeln photokopiert. Hier gibt es noch Grundsätzliches zu klären. Am Donnerstag findet diesbezüglich ein Treffen aller Mitarbeiter statt, um diese Grundsatzentscheidungen, wie z.B. ein Buch für den ganzen 4-Wochenkurs oder ein Heft pro Kurs? Welches Format? – zu klären.

3. Mein Diplombericht:

Kam trotz besten Absichten in der ganzen letzten Woche genau mal 30 Minuten zu dieser Arbeit. Lange kann das nicht mehr so weitergehen. Zum Glück sind die Geldgeber in Kanada unwahrscheinlich geduldig und verständnisvoll

4. Nepal: politisch geht es immer noch gut weiter. Unsere Premierministerin wurde mit 2/3 Mehrheit wiedergewählt. Regierungssprecher erhielt 80 % der Stimmen. Chairman der Nationalversammlung ohne Gegenstimmen gewählt. So eine Einheit gab es noch nie bei der Regierungsbildung. Vielleicht sollten sich die Deutschen bei uns mal abschauen, wie’s geht?

5. Und last but not least: Partytime! Am Freitag gibt’s bei mir ab 4 Uhr nachmittags ein offenes Haus mit Einweihungszeremonie mit Gebet. Ich rechne mit so ca. 60 Personen – hoffentlich nicht alle auf einmal. Die Organisation ist schon fast abgeschlossen, zu tun gibt’s dann natürlich viel. Ich wünsche mir eine offene, fröhliche Atmosphäre, mit viel gutem Austausch der Gäste untereinander, und dass Gott spürbar für alle da ist. Ganz wichtig an Äußerem: GUTES WETTER, oder zumindest KEIN REGEN! Im Wohnzimmer kriege ich sie nämlich nicht alle unter! Im Wohnzimmer, Eßzimmer und beiden Terrassen allerdings schon – selbst alle 60! Ich freue mich auf den Tag.

Liebe Grüße nun an Euch, es ist definitiv Bettgezeit hier! Seid Gott befohlen, Irmgard